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Belletristik

Iris Stalder wird neue Leiterin Belletristik

Ab dem 1. September 2025 verantwortet Iris Stalder das Belletristikprogramm des Cosmos Verlags. Sie folgt auf Roland Schärer, der nach vierzig Jahren sein Pensum im Berner Familienunternehmen reduzieren und seiner Nachfolgerin künftig in beratender Funktion zur Seite stehen wird.

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Mundartliteratur

Aktuell

Gisch was hesch

Der Plan ist inspiriert von irgendeinem «Gigu», der im Internet für ein Kleidchen, das Janet Jackson getragen hat, 3,5 Millionen geblecht haben soll: die verschwitzten Trikots der Fussballnati klauen und zu Geld machen. In diese Geschichte, die ganz anders kommt, verstricken sich der Chläbi, der Anger, d Mönele, dr King und d Tschuggerei.

Vielstimmig konstruiert und virtuos erzählt Stef Stauffer in lakonischem und zugleich leichtfüssigem Berndeutsch einen Schelmenroman über Glück, Pech, Zufall, leichtes Geld und den Traum, im Leben etwas darzustellen. Warm, aber auch entlarvend, ernst, aber auch wirklich lustig spiegelt sie die grosse Welt im Kleinen, das Mondäne im Alltäglichen, das Kleinliche im Grosskotzigen.

Die Ausgebeuteten

An den drei Rheinbrücken sind Sprengladungen installiert, in den Wäldern heimtückische Fallgruben und Stacheldrahtverhau entlang der plötzlich sehr spürbaren Landesgrenze, im Elsass Geschützdonner: Basel hält den Atem an.

Im Spannungsfeld des Industriezeitalters, zwischen Fortschritt und Zerstörung, Ausbeutung und Dekadenz, Rebellion und Repression faltet Werner Rysers Folgeroman zu «Die Revoluzzer» ein vielschichtiges, akribisch recherchiertes Stimmungsbild der Grenzstadt während des Ersten Weltkriegs auf. Unter dem Druck der permanenten Bedrohung direkt vor der Haustür kocht der Klassenkampf hoch, die Arroganz der städtischen Oberschicht prallt auf ein neues Selbstbewusstsein der Wehrmänner und der Pflegerinnen aus der Arbeiterklasse.