Belletristik
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Gisch was heschCHF 29.00 -
Die AusgebeutetenCHF 34.00 -
Amputierte MutterCHF 27.00 -
Nach oben und von dort über die DächerCHF 27.00

Buchvernissage
27. August 2026, Sommercasino Basel, Münchensteinerstrasse 1
Werner Ryser liest vor passender Kulisse aus seinem neuen Buch und liefert im Gespräch mit Moderatorin Brigitte Häring exklusive Einblicke in sein Schaffen.
Ab 18:30 Uhr Pizza und Barbetrieb, Beginn der Lesung um 19:30 Uhr. Bei schönem Wetter findet der Anlass draussen statt.
Eintritt frei. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung unter info@cosmosverlag.ch.

Mundartliteratur
Aktuell
Gisch was hesch
Der Plan ist inspiriert von irgendeinem «Gigu», der im Internet für ein Kleidchen, das Janet Jackson getragen hat, 3,5 Millionen geblecht haben soll: die verschwitzten Trikots der Fussballnati klauen und zu Geld machen. In diese Geschichte, die ganz anders kommt, verstricken sich der Chläbi, der Anger, d Mönele, dr King und d Tschuggerei.
Vielstimmig konstruiert und virtuos erzählt Stef Stauffer in lakonischem und zugleich leichtfüssigem Berndeutsch einen Schelmenroman über Glück, Pech, Zufall, leichtes Geld und den Traum, im Leben etwas darzustellen. Warm, aber auch entlarvend, ernst, aber auch wirklich lustig spiegelt sie die grosse Welt im Kleinen, das Mondäne im Alltäglichen, das Kleinliche im Grosskotzigen.


Die Ausgebeuteten
An den drei Rheinbrücken sind Sprengladungen installiert, in den Wäldern heimtückische Fallgruben und Stacheldrahtverhau entlang der plötzlich sehr spürbaren Landesgrenze, im Elsass Geschützdonner: Basel hält den Atem an.
Im Spannungsfeld des Industriezeitalters, zwischen Fortschritt und Zerstörung, Ausbeutung und Dekadenz, Rebellion und Repression faltet Werner Rysers Folgeroman zu «Die Revoluzzer» ein vielschichtiges, akribisch recherchiertes Stimmungsbild der Grenzstadt während des Ersten Weltkriegs auf. Unter dem Druck der permanenten Bedrohung direkt vor der Haustür kocht der Klassenkampf hoch, die Arroganz der städtischen Oberschicht prallt auf ein neues Selbstbewusstsein der Wehrmänner und der Pflegerinnen aus der Arbeiterklasse.